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Die Spielleute, wie die Aktiven des Spielmannszuges genannt werden, gehören als fester Bestandteil zur Wehr. Durch ihr Mitwirken bei kirchlichen und weltlichen Festen wird das Auftreten der Bürgerwehr aufgelockert und lebendiger. |
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Nach Kriegsende fanden sich die wenigen heimgekehrten Spielleute wieder zusammen und zeitgleich mit der Wiedergründung der Wehr am 25.9.1949, traten sieben junge Mitglieder dem Spielmannszug bei. Unter der Führung von Tambourmajor Willi Hammer, der auf die Arbeit seiner Vorgänger aufbauen konnte, wuchs der Spielmannszug zu einer immer festeren Einheit zusammen. Im Jahre 1963 wurde noch eine Fanfarengruppe angegliedert. Der Spielmanns- und Fanfarenzug verzeichnete einen erfreulichen Zulauf. Von ehemals 12 Spielleuten im Jahre 1957 formte Tambourmajor Willi Hammer unter Mithilfe seiner beiden Stellvertreter, Feldwebel Wilhelm Furtwengler und Spielmann Siegfried Boschert, der 1986 die Stelle des Tambourmajors übernahm, eine musikalisch leistungsstarke Formation von nunmehr über 30 Spielleuten und zählt somit zu den bedeutendsten im Landesverband Badisch-Südhessischer Bürgerwehren und Milizen. |
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Das hohe musikalische Niveau konnte der Spielmanns- und Fanfarenzug 1997 beim Wertungsspiel in Oberkirch unter Beweis stellen, als man unter der Leitung von Tambourmajor Siegfried Boschert mit einem "1. Rang mit Belobigung" ausgezeichnet wurde. Das 50 Jährige Jubiläum der Wiedergründung nach dem Zweiten Weltkrieg feierte der Spielmanns- und Fanfarenzug am 25. April 1999. 15 Gastvereine mit über 400 Trachten- und Uniformträger gestalteten den runden Geburtstag des Jubelvereins mit einem Festzug und gemeinsamen Aufspielen in der Reichstalhalle. Im Jahr 1991 beteiligte sich der Spielmanns- und Fanfarenzug an der Gründung des Vereins der Spielmanns- und Fanfarenzüge in der Ortenau (VSFO). |
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Leitung: |
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